16.01.2010
Hauptberufliche Wachbereitschaft und Tauchergruppe üben die Eisrettung
Verschiedene Möglichkeiten ausprobiert / Mehrzweckboot & neue Drehleiter im Test Veranstaltungsdatum & Uhrzeit: 16. Januar 2010 / 8.00 bis 11.00 Uhr
Veranstaltungsort: Hamelner Schutzhafen, Hameln
Veranstaltungsart: Ausbildung
Am Samstag, den 16. Januar 2010, übten die
Hauptberufliche Wachbereitschaft und die
Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hameln gemeinsam verschiedene Möglichkeiten der Eisrettung.
Als Eisrettung bezeichnet man das Retten von im Eis eingebrochenen Personen durch Kräfte des Rettungsdienstes oder Passanten.
Gerade an schönen Wintertagen hat die Eisrettung einen hohen Stellenwert, da sich dann viele Spaziergänger, Sportler und Kinder auf nicht freigegebenen Eisflächen aufhalten. Durch ungenügende Tragkraft, Wärmestrahlungen oder trügerische Eisdicken, verbunden mit Leichtsinn und Selbstüberschätzung, brechen Personen schnell ein. Diese können sich meistens nicht selbst befreien und durch Unterkühlung sind sie schnell vom Tode bedroht.
Passanten stehen durch Angst oder Unwissenheit oft tatenlos herum, so dass der öffentliche Rettungsdienst (Feuerwehr, DLRG, Wasserwacht etc.) oft die einzige Rettung für die Verunfallten darstellt.Im letzten Jahr wurde ein Ausbildungstermin mit dem Thema "Eisrettung" an einem der Kiesteiche in der Hamelner Umgebung durchgeführt. In diesem Jahr war der Hamelner Schutzhafen der Ausbildungsort, welcher durch seine Eigenheiten ein besonderes Gewässer darstellt. Neben den üblichen Methoden der Eisrettung wurden erstmals auch eine Eisrettung mittels
Mehrzweckboot "Uta" und eine Rettung über
Korbtrage und Drehleiter ausprobiert.
Nach Stunden in der Kälte und vielen Übungsszenarien hatte man auch dieses Jahr neue und hilfreiche Erkenntnisse hinzugewonnen.