Einsatzkleidung


Die Einsatzkleidung muss die Feuerwehrleute in den verschiedensten Situationen Sicherheit bieten und noch dazu einen gewissen Komfort bieten, damit die Feuerwehrleute gute und konzentrierte Arbeit leisten können. Hitze, Feuer, Regen, Wasser, Kälte, scharfe Kanten, Schmutz sind nur ein paar Begriffe für Gefahren und Umstände für die Lebensretter.

Die Feuerwehr Hameln hält verschiedene Varianten der Schutzkleidung für ihre Einsatzkräfte vor.



Persönliche Schutzausrüstung

Brandbekämpfung im Freien
& technische Hilfeleistung
Brandbekämpfung im Innenangriff
  • Helm
  • Feuerwehr-Einsatzjacke
  • Feuerwehr-Einsatzhose
    (Baumwollhose/blau)
  • Feuerwehrschutzhandschuhe
  • Feuerwehrschutzstiefel
  • Helm
  • Feuerwehr-Einsatzüberjacke
  • Feuerwehr-Einsatzüberhose
  • Feuerwehrschutzhandschuhe
  • Feuerwehrschutzstiefel



Spezielle persönliche Schutzausrüstung

Besondere Einsatzszenarios erfordern natürlich auch besondere Einsatzschutzkleidung. Diese nennt sich bei der Feuerwehr „Spezielle persönliche Schutzausrüstung“.
 
Einige Beispiele:


  • Umluftunabhängiger Atemschutz


    Schützt die Feuerwehrmitglieder vor Atemgiften bei Bränden und anderen Schadensfällen. Bestehend aus Atemschutzmaske und dem Atemschutzgerät. Der Luftvorrat reicht für durchschnittlich 30 Minuten, ist aber von der schwere der Arbeit abhängig.


  • Chemikalienschutzanzug


    In Verbindung mit umluftunabhängigen Atemschutz, einteiliger geschlossener chemikalienbeständiger Schutzanzug. Chemikalienschutzanzüge (CSA) kommen bei Gefahrgutunfällen zum Einsatz. Der Träger des CSA ist dabei komplett von seiner Umwelt isoliert und kann somit auch in radiologisch, chemisch oder bakteriologisch kontaminierten Gebieten arbeiten. Zur Atemluftversorgung trägt der CSA-Träger einen Pressluftatmer auf dem Rücken. Einsätze im CSA sind auf ca. 20 Minuten begrenzt, da sich der Träger zum Einsatzende einer Dekontamination unterziehen muss.


       
  • Hitzeschutzkleidung


    Schützt Einsatzkräfte vor extremer Strahlungswärme. Diese wird in drei Formen eingesetzt:


    • Form I – Handschuhe mit Stulpen und Kopfschutzhaube
    • Form II – Mantel mit integrierter Kopfschutzhaube und Handschuhen
    • Form III – Ganzkörperanzug mit integrierter Kopfschutzhaube, Handschuhen, Füßlingen

    Neben der Hitzeschutzkleidung wird ebenfalls der umluftunabhängige Atemschutz getragen.


     
  • Schnittschutzkleidung


    Findet ihre Anwendung bei Arbeiten mit motorbetriebenen Sägen, welche beispielsweise bei Unwettern und ähnlichem zum Einsatz kommen. Überwiegend Schnittschutzhose, Schnittschutzhandschuhe sowie Schutzhelm mit Gesichts- & Gehörschutz.


  • Überlebensanzug


    Der Überlebensanzug ist eigentlich ein maritimes Kleidungsstück, das als Rettungsmittel dient. Er ist wasserdicht, wärmeisolierend gegenüber dem umgebenden Wasser und bietet Auftrieb, wie eine Schwimmweste. Für die bessere Sichtbarkeit ist der Anzug in Signalfarben hergestellt und  mit Reflexionsstreifen versehen.

     
  • Tauchausrüstung


    Die Tauchausrüstung besteht aus einem Tauchanzug (nass/trocken), Tauchhandschuhen, Füßlingen, einer Tauchmaske, einem Schnorchel, Tauchflossen und einem Drucklufttauchgerät. Zusätzlich werden eine Tarierweste und verschiedene Gewichte getragen, um den Auftrieb des Tauchers zu regulieren. Bei der Feuerwehr gibt es zudem einige weitere Einrichtungen zur Sicherung und Kommunikation.





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