Freiwillige Feuerwehr Hameln

Strömungstauchgang der Tauchergruppe Hameln

Tauchergruppen Sehnde & Burgdorf zu Gast / Tauchgänge vom neuen Mehrzweckboot der Feuerwehr Hameln
Veranstaltungsdatum & Uhrzeit: 14. August 2010 / 9.30 bis 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Weser, Hameln (im Bereich Unterweser - Werder)

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Veranstaltungsart: Kooperative Ausbildung


Am 14. August 2010 trafen sich die Bootsführer und die Tauchergruppe der Feuerwehr Hameln gemeinsam mit den Tauchergruppen der Feuerwehren Sehnde und Burgdorf (Region Hannover) zu einem Strömungstauchgang in der Weser.

Nach einer kurzen Begrüßung auf der Feuer- & Rettungswache durch den Leiter der Hamelner Tauchergruppe Hans-Werner Benditte begaben sich die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen und Booten zum Wasserübungsplatz der Britischen Streitkräfte an der Fischbecker Strasse. Dort wurden die Wasserfahrzeuge zu Wasser gelassen. Die Boote fuhren auf dem Wasserweg zu einem Kanuanleger am Hamelner Werder unterhalb der Thiewallbrücke. Die Gerätewagen der Tauchergruppen fuhren über die Münsterbrücke auf das Hamelner Werder und gingen dort in Bereitstellung.

Zu Beginn der Ausbildung wurde den Teilnehmern eine Einweisung in die Gewässerverhältnisse im Übungsbereich gegeben. Anschließend wurde der Ausbildungsablauf bekanntgegeben und die Sicherungsposten eingeteilt.

Die Ausbildung in diesem Bereich der Weser bietet den Teilnehmern ein breites Feld an Möglichkeiten. Es gibt dort Bereiche, die nahezu strömungsfrei sind, Bereiche mit einer leichten Strömung sowie Bereiche mit starker Strömung. Besonders die Strömungskante zwischen den zum Übungszeitpunkt fast stehendem und nur leicht fließendem Gewässer direkt unterhalb des oberen Wehrs an der Schleuse und dem stark fließenden Gewässerbereich unterhalb der Wasserkraftanlage „Alte Schleuse“ stellte eine Herausforderung dar. Zudem boten sich Tauchtiefen bis zu 3 Metern an.

Das Rettungsboot I (Schlauchboot der FF Hameln) wurde als Sicherungsposten 2 unterhalb der Schleuse postiert. Die Feuerwehrboote der FF Burgdorf und Sehnde wurden abwechselnd als Sicherungsposten 1 und als Begleitboot für das Hamelner Mehrzweckboot eingesetzt. Das Mehrzweckboot „Tamara“ der Feuerwehr Hameln wurde als Ausgangspunkt für die Tauchgänge genutzt. Später wurde auch von den Booten der Feuerwehr Burgdorf und Sehnde getaucht.

Die Feuerwehrtaucher sollten im ruhigen Wasser noch vor der Strömungskante zu Wasser gehen und dann nach und nach in den fließenden Bereich eintauchen. Getaucht wurde ausschließlich von den Booten. Zusätzlich wurden Taucheinsatzleiter bei den Tauchgängen geschult. Bei Sichtweiten von maximal 0,5 Metern musste besondere Sorgfalt herrschen. An Bord der „Tamara“ befanden sich immer zwei Bootsführer, ein Taucheinsatzleiter, ein Signalmann, ein Sicherheitstaucher und der jeweilige Taucher für den Tauchgang.

Eine ständige Verbindung zwischen Signalmann und Taucher wurde durch den Einsatz eines Tauchertelefons begünstigt. Hierbei ist in die Signalleine ein Kabel eingeflochten. An den Leinenenden sind Anschlussmöglichkeiten für eine Höhr- & Sprechgarnitur des Taucher und für das eigentliche Tauchertelefon vorhanden. So konnten nicht nur Signale über die Signalleine gegeben werden, sonder auch direkt miteinander kommuniziert werden.

Zwischen den Tauchgängen wurden kurze Erholungspausen eingelegt, in denen auch kurze Nachbesprechungen stattfanden und Personalwechsel durchgeführt wurden.

An diesem Ausbildungstermin nahmen 30 Einsatzkräfte teil. Die Teilnehmer waren von der Art der Ausbildung und dem Übungsobjekt sehr angetan. Für die Bootsführer und die Tauchergruppe der Feuerwehr Hameln zeigte sich, dass das neue Mehrzweckboot sehr gute Eigenschaften für derartige Einsätze bietet. Vor allem das große Platzangebot und die Bugklappe sind sehr positiv zu sehen.


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Samstag, 14.08.2010


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